Supervision

Supervision bietet Ihnen die Möglichkeit, Fragen aus dem beruflichen Kontext systematisch zu reflektieren. Sie wendet sich an alle, die sich auf Neues einlassen und zur Qualitätssicherung ihrer Arbeit beitragen möchten.

Ob in der Einzelsupervision, der Team- oder Fallsupervision: Wenn Sie Ihren gewohnten Platz verlassen und andere Szenarien testen, dann profitieren Sie doppelt.

Neugier auf verschiedene Methoden und Freude am Experimentieren machen supervisorische Arbeit lebendig und praxisnah. Im geschützten Raum entdecken Sie neue Perpektiven, Ressoucen und Lösungen, die zu Ihnen und Ihrer Situation passen. Ich begleite Sie dabei vor systemischem Hintergrund mit aktivierenden Fragetechniken und einem großen Erfahrungsschatz aus der methodenintegrativen Supervision.

 

Übrigens: Experimentieren geschieht freiwillig und hat niemals etwas mit Zwang zu tun. Sie können jederzeit 'nein' sagen. Zumindest können Sie das lernen. 

 

 

Sie fragen sich, was der Unterschied zwischen Supervision und Coaching ist?

 

Zu Recht! Die Abgrenzung wird immer wieder lebhaft diskutiert - mit nach wie vor offenem Ergebnis.

In jedem Fall gut zu wissen ist: Supervision hat eine lange Tradition im Gesundheits- und Sozialwesen und dient vor allem dem systematischem Blick auf die Arbeit mit Menschen. So benötigen auch Coaches und Supervisor/innen regelmäßig Supervision, besonders um knifflige Fälle zu besprechen und berufliche Aufgaben und Anforderungen zu klären.

 

Während die Supervisionsausbildung solide Qualitätsstandards setzt, finden sich beim Coaching neben seriösen Formaten leider auch Schnellbleichen für selbsternannte Coaches, die "aus der Praxis für die Praxis" die "Ärmel aufkrempeln" und mit gutgemeinten Rat-Schlägen daherkommen. Dagegen haben in sozialen Bereichen ausgebildete Supervisor/innen im Schnitt weniger Erfahrung in der Privatwirtschaft und schrecken so manches Mal auch eher zurück, wenn es um Themen wie Führungsautorität, Organisationsstrukturen, Gehaltsverhandlung oder Entlassung geht. Vielleicht wird auch deshalb in der Wirtschaft meist der sportlichere Begriff - also Coaching - verwendet und sich bewusst vom Sozialwesen abgrenzt. Letztlich geschützt sind beide Bezeichnungen nicht. Auch Personen aus dem einschlägigen sozialen Bereich, die sich Supervisor/in nennen, haben zum Teil keine Supervisionsausbildung absolviert.

 

Zentral bleibt: Ihre Supervisorin, Ihr Supervisor oder Coach sollte ausgewiesener Experte darin sein, Sie als Einzelperson oder als Gruppe in Ihrem Prozess zu begleiten, den Überblick zu behalten und neue Perspektiven anzuregen. Haken Sie genau nach, welche Qualifikationen und Berufserfahrungen die Person Ihrer Wahl mitbringt, an welchen Standards sich ihre Ausbildung und Gesellschaft orientiert, was ihre Arbeitshaltung ist und welche Supervision sie für sich selbst in Anspruch nimmt. 

 

Doch so bedeutsam Qualität auch ist, ganz vorneweg zählt natürlich auch hier die Chemie. 

Und um die herauszufinden, hilft nur das Ausprobieren vor Ort.

 

 

Zum Qualitätsverfahren der Deutschen Gesellschaft für Supervision und Coaching lesen Sie hier weiter.